Iontophorese

Wirkstoffe einschleusen:

Verschiedene Schutzmechanismen erschweren es körperfremden Stoffen, die Haut zu passieren. Gerade in der Kosmetik ist jedoch ein effizienter Stofftransport durch die Haut Voraussetzung, um Falten, Hautunreinheiten oder Pigmentflecken bekämpfen zu können.  Mit dem Verfahren der Iontophorese werden hochdosiert, kosmetische Wirkstoffe mit Gleichstrom  sanft in die Haut eingeschleust. Diese Methode wird schon seit langer Zeit in der Medizin und Kosmetik erfolgreich eingesetzt. Dieses Verfahren ist prinzipiell mit allen Wirkstoffen möglich. Eine völlig neue und schmerzfreie Methode, um das Hautbild zu verbessern, um Falten und sogar Cellulite zu reduzieren. Trägt man normale Kosmetik Produkte auf die Haut auf, so erreichen nur etwa 10% der Wirkstoffe die tiefer liegenden Hautschichten. Durch die "Elektroporations-Impulse" ermöglicht die Behandlung ein bis zu 90%-iges Eindringen der Wirkstoffe.  Das Wort “Iontophorese” kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet Transport elektrisch geladener Teilchen (Ionen) im menschlichen Körper.
Dieser Transport erfolgt hier durch einen Gleichstrom oder Galvanischen Strom. Dabei werden positive Ladungen von der positiven Elektrode (Anode) und negative von der negativen (Kathode) in das Gewebe “abgestoßen”, und wandern zur negativen bzw. positiven Gegenelektrode.  Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Abstand des zu behandelnden Bereiches von der Hautoberfläche. In der Kosmetik werden Iontophorese Behandlungen meist mit einer Dauer von 6–10 Minuten angesetzt. Ein Teil der eingebrachten Substanzen verbleibt als Depot in der Haut (teilweise bis zu mehreren Tagen) und entfaltet eine lang anhaltende Wirkung. Ein anderer Teilwandert bis zu den Blutkapillaren und wird dort resorbiert. (Quellenangaben)

Ursachen der Hautalterung

Mögliche Faktoren, welche für den Alterungsprozess der Haut verantwortlich sind, wird zwischen zwei wesentlichen Faktoren der Hautalterung unterschieden:

1. Genetisch bedingte Hautalterung (Zeitaltern) = nicht beeinflussbar.

2. Umweltalterung ( Freie Radikale, UV-Licht, chemische Reagentien etc.) = beeinflussbar Faktoren, welche die natürliche Alterung der Haut beschleunigen können:

  • Hitze,
  • Kälte.
  • schlechte Ernährung.
  • Alkoholmissbrauch.
  • Nikotinmissbrauch.
  • Stress.
  • Flüssigkeitsmangel.
  • Schlafmangel.
  • geprägte Mimik.
  • u.a.
 
So passierts:

Wenn Ihre Haut vorzeitig altert und Fältchen oder Falten sich bilden, dann hat das in erster Linie natürlich genetische Ursachen. Auch durch Umwelteinflüsse oder verhaltensabhängige Faktoren, wie Rauchen oder Stress, kann Ihre Haut vorzeitig in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber es gibt noch einen weiteren, wichtigen Faktor, dem die Alterung der Haut unterliegt. Dem stetigen Abbau der Hyaluronsäure in der Haut. Hyaluronsäure ist der Feuchtigkeitsspeicher der Haut. Sie stabilisiert die elastischen und kollagenen Fasern und schützt die Zellen vor freien Radikalen. Lässt die Wasserspeicherkapazität der Haut nach, entstehen unweigerlich Fältchen und Falten. Führen Sie Ihrer Haut also Hyaluronsäure zu. Und zwar tief in die Haut. Der Feuchtigkeitsspeicher wird gefüllt, die elastischen und kollagenen Fasern werden stabilisiert, Fältchen und Falten werden aufgepolstert und verschwinden.

Ab ca. 25 ist die Haut in Topform.

  • Das Feuchtigkeitsdepot ist optimal aufgefüllt der Hyaluronsäuregehalt beträgt ca. 90 %
  • Das intakte kollagene Fasernetz stützt das Bindegewebe perfekt ab.
  • Das gesamte Bindegewebe (Lederhaut) wird von der starken Oberhautabgedeckt und Geschützt.
  • Die Haut ist straff und wirkt strahlend.

Ab ca. 30 beginnt die Haut bereits mit dem Abbau von Haut Feuchtigkeit. Das ist ein natürlicher Prozess.

  • Durch den stetigen, natürlichen Abbau des Feuchtigkeitsdepots beträgt der Hyaluronsäuregehalt der Haut jetzt nur noch ca. 50-60 %.
  • Die natürliche Nachproduktion versiegter Kollagen-Fasern verringert sich.
  • Die Haut wird allmählich trockener, verliert an Spannkraft, Fältchen vertiefen sich zu Falten.
  • Die Oberhaut wird zunehmend dünner.
  • Der Teint verliert sein strahlendes Aussehen, wird matt und fleckig.

Ab ca. 60 braucht die Haut vor allem eine Feuchtigkeit.

  • Denn das Feuchtigkeitsdepot ist inzwischen extrem reduziert.
  • Der Hyaluronsäuregehalt beträgt gerade mal noch 10-20 %.
  • Die Kollagen-Fasern werden zunehmend porös und dünnen aus.
  • Die Haut trocknet extrem aus, die Falten vertiefen sich, es entstehen Knitterfalten.
  • Die Oberhaut wird dünner und macht das Bindegewebe verletzlicher.
  • Die Haut wird dünner und großporiger, es bilden sich vermehrt störende Pigment-/Altersflecken.